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Außenwerbung – Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance


Statistisch gesehen sieht eine Person im Durchschnitt rund 1000 verschiedene Arten von Werbung jeden Tag, erinnert sich aber gerade mal an ungefähr sieben. Heutzutage ist diese Zahl mit dem Aufkommen der digitalen Werbung wahrscheinlich noch sehr  viel höher geworden. All diejenigen, die jeden Tag mit dem Auto zum Beispiel zur Arbeit fahren, werden dabei mit einer ganz bestimmten Art der Werbung konfrontiert. Die Außenwerbung auf Plakaten, Werbetafeln und co.



Werbetafeln gibt es in den unterschiedlichsten Formen, Größen und Designs. Es sind große Schilder und Boxen, in denen sich Plakate oder Leuchtreklamen befinden, die an Bauwerken, auf der Autobahn oder Bundesstraße, wie auch in der Fußgängerzone angebracht sind. Sie sind in den großen Stadtzentren vor allem an stark besuchten Plätzen zu finden, da dort die Wirkung nach Außen am stärksten ist. Das grundlegende Ziel der Außenwerbung ist, wie der Name schon vermuten lässt, so viele Menschen wie möglich zu erreichen und zu Teilen der Zielgruppe zu konvertieren. Wenn die Außenwirkung passt und das Design der Werbung gut ist, stehen die Erfolgschancen gut, dass die Außenwerbung Ihre Audienz überzeugen konnte und eine der wenigen ist, an die man sich erinnern wird. 





Was ist die grundlegende Definition?

Von den Amerikanern hat sich der Begriff “Billboard” auch bei uns durchgesetzt. Dies bedeutet aber eigentlich “Abrechnungstafel und hat nicht wirklich etwas mit Außenwerbung zu tun. Die Außenwerbung ist in der Regel eine große, im Freien stehende Werbetafel, die die Aufmerksamkeit von Autofahrern, Fahrradfahrern wie auch Fußgängern erhaschen soll. Die Werbetafeln werden an stark frequentierten Orten aufgebaut und häufig beleuchtet. Der Vorteil gegenüber unbeleuchteter Werbung ist, dass die Augen der Menschen nachts immer nach Lichtpunkten suchen und alles andere in der Dunkelheit verschwimmt. Wenn man also im Winter beispielsweise auch zu den dunklen Stunden am Nachmittag überzeugend werben will, ergeben vorwiegend Leuchtkästen, beleuchtete Reklameschilder und LED-Schriftzüge Sinn. Wenn Sie die kreative Arbeit bereits hinter sich haben und die Werbung so weit gestaltet ist, kommen nun die nächsten Fragen auf Sie zu – wo wird welche Werbung wie gezeigt, um das Maximum herauszuholen. 


Außenwerbung wie beispielsweise eine LED-Werbetafel hat außerdem den Auftrag, die Kommunikation zwischen Zielgruppe und Marke/Unternehmen weiter auszubauen. So können über gut gestaltete Werbung neue Informationen an die Zielgruppe weitergegeben werden, die auf fruchtbaren Boden fallen. Natürlich soll hinterher ein Impuls gesetzt werden, der den Betrachter aus der Zielgruppe zum Kauf animieren soll. Die Kommunikation mit der Zielgruppe besteht an dieser Stelle darin, dass die Marke im Kopf bleibt und “man sich kennt”. 



Werbeplakat oder LED-Leuchtkasten – wo liegen die Unterschiede?


Werbeplakat


Das klassische Werbeplakat ist größentechnisch schwierig zu definieren, da es von einem DIN A3 Format bis auf eine Kantenlänge von über 8 Metern reichen kann. Werbeplakate sind bedruckte und beschichtete Papier-Plakate, die entweder auf unterschiedlichen Untergründen aufgeklebt werden können oder in speziellen Boxen angebracht werden, um vor Wind und Wetter geschützt zu sein. Die große Schwachstelle: Diesen speziellen Boxen sind recht teuer, so greifen viele darauf zurück, die Papierplakate auf Holz oder Pappen zu kleben und der Witterung auszusetzen. Dabei passiert es schnell, dass sowohl Plakat als auch Untergrund sehr in Mitleidenschaft gezogen werden und nach kürzester Zeit erneuert werden müssen. Das geht auf Dauer ins Geld und ist nicht sonderlich nachhaltig. 



LED-Leuchtkasten:


Der LED-Leuchtkasten ist eine moderne Art der Außenwerbung. Hierbei wird auf nachhaltige und wetterfeste Materialien wie Glas und eloxiertes Aluminium zurückgegriffen. Die Werbebotschaften sind dabei gut sichtbar und mit hochwertigen LED’s beleuchtet in den Boxen untergebracht. Diese Werbeboxen können dabei entweder von einer Seite oder sogar beidseitig verwendbar sein. Je nachdem, ob die Box an einer Wand befestigt werden soll oder freistehen soll, können zwei Werbebotschaften jeweils auf Vorder- und Rückseite angebracht werden. Die Investition am Anfang ist etwas höher als beim Papierplakat, man hat jedoch mehrere Vorteile. Zum einen sind die Werbetafeln und Botschaften vor Regen, Wind, Schnee etc. geschützt, zum anderen sieht Leuchtkasten-Werbung sehr hochwertig und edel aus. Dieser edle Look kann dann wiederum dazu führen, dass eine Assoziation mit Ihrem Unternehmen zustande kommt. Wenn Sie hingegen Papierplakate verwenden, die vielleicht nass, aufgequollen und schmutzig sind, wird auch das auf Ihr Unternehmen und Ihre Marke abfärben. Sie investieren also mit hochwertigeren Leuchtkästen zeitgleich in Ihre Außenwirkung.





Außenwerbung in der heutigen Zeit


Das größte Problem der heutigen Außenwerbung besteht darin, dass sie auf einen Kunden abzielt, der wahrscheinlich schon genug von der Werbung hat, die ihn täglich umgibt. Auf dem modernen Markt, der mit Waren und Dienstleistungen völlig gesättigt ist, wird Werbung von geringer Qualität bestenfalls Gleichgültigkeit und im schlimmsten Fall ein missbilligendes Lächeln oder sogar einen erzürnten Kommentar hervorrufen. Um dies zu verhindern, müssen Sie sich viele Gedanken darüber machen, wie Ihre Anzeige aussehen soll. Die Möglichkeiten und Kombinationen dazu sind nahezu endlos, was wiederum Fluch und Segen zugleich ist. Es ist kompliziert, eine richtig gute Außenwerbung zu erstellen, mit der richtigen Vorbereitung und vor allem dem nötigen Wissen, über Ihre Zielgruppe geht es aber!


Außenwerbung kann, je nach Größe und Standort, relativ kostengünstig sein. Diese Investition sollte jedoch gegen die Art der Botschaft, die Sie vermitteln wollen, abgewogen werden. Außenwerbung ist in der Regel auf eine schnelle Lektüre ausgelegt und sollte daher nicht zu viele Informationen enthalten. Wenn es bei Ihrer Kampagne um Bekanntheit und Branding geht, ist Außenwerbung generell eine gute Option. Wenn Sie viele Informationen über Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung vermitteln wollen, ist Außenwerbung nicht wirklich die richtige Wahl. Man sagt, dass die optimale Wortanzahl auf Außenwerbe-Objekten ungefähr bei sechs liegt. Alles darüber kann für ein flüchtiges Drüberfliegen und verstehen bereits zu viel sein. Insbesondere dann, wenn die betrachtende Person in einem Auto an der Werbung vorbeifährt, sollte die Information sehr schnell aufgenommen werden können.


Wie eingangs beschrieben gibt es für den ersten Eindruck in der Regel keine zweite Chance – deshalb muss er sitzen. Bereiten Sie sich dazu mehr als gründlich vor. So sparen Sie im Nachhinein Geld und verlieren nicht Ihre positive Reputation.